Kurz gesagt: Leinöl für das Pferd gehört zu den beliebtesten Ergänzungen im Futtertrog. Mit unserem Natusat Leinöl Premium erhalten Sie 100 % reines, kaltgepresstes Leinöl aus Erstpressung.
Wer lieber die ganze Saat füttert, greift zu Leingold, goldener Leinsaat, die Sie nicht kochen müssen. Hier lesen Sie, wie viel Leinöl Ihr Pferd pro Tag bekommt, woran Sie gute Qualität erkennen und welches Lein-Produkt zu Ihrer Fütterung passt.
Was gutes Leinöl fürs Pferd ausmacht
Leinöl zählt zu den pflanzlichen Ölen mit dem höchsten Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Es liefert vor allem Alpha-Linolensäure (ALA), dazu Ölsäure und Linolsäure. Für die Qualität entscheidend ist, wie das Öl gewonnen wird. Darauf achten wir bei Natusat Leinöl Premium:
- Deutsche Leinsaat mit Eingangskontrolle: Die Saat stammt aus regionalem Anbau und wird vor der Verarbeitung in der Ölmühle streng geprüft.
- Traditionsreiche Ölmühle: Gepresst wird in einer traditionsreichen deutschen Ölmühle.
- Erstpressung: Die Saat wird nur einmal gepresst. Das ergibt weniger Öl, aber eine bessere Qualität.
- Kaltgepresst: Die Temperatur steigt beim Pressen nicht über 37–40 °C. So bleiben die hitzeempfindlichen Inhaltsstoffe erhalten.
- Naturbelassen: nicht raffiniert, ein reines Einzelfuttermittel.
Leinöl ist außerdem praktisch im Stall: Es bindet Kräuter, Pulver oder Mineralfutter ans Futter, sodass nichts im Trog liegen bleibt.
Leinöl Pferd Dosierung: Wie viel pro Tag?
Die Frage, wie viel Leinöl ein Pferd pro Tag bekommt, hören wir in der Beratung am häufigsten. Für Natusat Leinöl Premium gilt laut Shop:
- Pferd mit ca. 500 kg: täglich 15 ml unter das Futter mischen
- Faustregel: 3 ml je 100 kg Körpergewicht
- Kleintiere: je nach Größe 1–5 ml täglich
Geben Sie das Öl einfach über das Kraftfutter, ein Mash oder eingeweichte Cobs. So verteilt es sich gleichmäßig im Futter und lässt sich gut mit Kräutern, Pulvern oder Mineralfutter anrühren. Mit einem Messbecher oder einer Dosierpumpe treffen Sie die Menge jeden Tag genau.
Leinöl Premium ist laut Shop ADMR-konform, es gilt keine Karenzzeit. Für Hunde und andere Kleintiere ist Leinöl Premium ebenfalls gelistet, mit 1–5 ml täglich je nach Größe, siehe Produktwelt Hund.
Wann Sie damit starten, lesen Sie im Ratgeber Fellwechsel beim Pferd.
Leinsamen fürs Pferd ohne Kochen: Leingold
Viele Pferdehalter suchen nach Leinsamen, die sie nicht abkochen müssen. Genau dafür gibt es Natusat Leingold: 100 % geschälte goldene Leinsaat aus Kanada. Diese Sorte ist von Natur aus weitgehend frei von Blausäure. Braune Leinsamen müssen dagegen gekocht werden.
Die ganze Saat bringt neben den Fettsäuren auch Mineralien, Vitamine, Lignane und natürliche Schleimstoffe mit. Diese Schleimstoffe sind der Grund, warum viele Pferdehalter Leinsamen gezielt als Ergänzung zur Ration für Magen und Verdauung füttern. Wenn Sie Leinsamengel als „Schleimschicht“ geben, füttern Sie es mit etwas Abstand zum übrigen Futter. Bei Magenbeschwerden, Kolik oder Kotwasser fragen Sie bitte zuerst Ihren Tierarzt. Die Schleimstoffe entstehen, wenn Sie Leingold mit Wasser angießen. Weichen Sie die Saat 20 Minuten bis einige Stunden vor der Fütterung ein. Bei goldenen Leinsamen darf das Wasser warm oder kalt sein. Schnell geht es als Mini-Mash: kurz mit warmem Wasser anrühren und füttern.
Fütterung laut Shop: – Großpferde (ca. 500 kg): täglich ca. 150 g – Ponys und Fohlen: täglich ca. 50–100 g – Hochtragende Stuten und Deckhengste: täglich 150–250 g
Leingold gibt es im 5-kg-Gebinde. Es ist ebenfalls ADMR-konform.
Leinöl oder Leinsamen: Was passt zu Ihrem Pferd?
| Leinöl Premium | Leingold | |
|---|---|---|
| Form | Öl, kaltgepresst, Erstpressung | geschälte goldene Leinsaat |
| Herkunft | deutsche Leinsaat | Kanada |
| Schleimstoffe | nein | ja |
| Menge für 500 kg | 15 ml/Tag | ca. 150 g/Tag |
| Gebinde | 1 L, 2,5 L, 5 L | 5 kg |
| Turnier | ADMR-konform | ADMR-konform |
Leinöl Premium passt, wenn Sie Fettsäuren mit wenig Volumen ergänzen, Pulver am Futter haften lassen oder Ihrem Pferd zusätzliche stärkefreie Energie geben möchten, etwa im Sport, im Alter oder im Winter.
Leingold passt, wenn Sie neben den Fettsäuren auch die Schleimstoffe der Saat nutzen und gern ein warmes Mini-Mash anrühren.
Leinöl oder ein anderes Öl? Leinöl hat unter den Pflanzenölen einen besonders hohen Omega-3-Anteil. Welches Öl am besten passt, hängt von der Gesamtration Ihres Pferdes ab.
Sie möchten zusätzlich die Omega-3-Fettsäure DHA füttern? Dann lesen Sie unseren Ratgeber Omega-3 fürs Pferd. Alle Produkte rund um Haut, Fell und Hufe finden Sie in unserer Produktwelt Pferd.
Leinöl lagern: 5-L-Kanister und Dosierpumpe
Leinöl ist licht- und sauerstoffempfindlich. Lagern Sie es kühl, dunkel und fest verschlossen, und verbrauchen Sie es nach dem Anbruch zügig. Wer nur ein Pferd füttert, ist mit der 1-L-Flasche oft gut beraten. Für Ställe mit mehreren Pferden lohnt sich der 5-L-Kanister.
Praxistipp für den Kanister: Der Gewindeverschluss hat einen Innendurchmesser von 3,5 cm (Norm DIN 45). Danach können Sie eine passende Dosierpumpe auswählen. Leingold lagern Sie kühl, trocken und lichtgeschützt.
Häufige Fragen zu Leinöl beim Pferd
Ja. Leinöl und Leinsamen lassen sich gut mit Mineralfutter kombinieren. Leinöl eignet sich außerdem zum Anrühren von Kräutern und Pulvern.
Braune Leinsamen werden wegen ihrer natürlichen Blausäureverbindungen gekocht. Goldene Leinsamen wie Leingold setzen Sie kalt oder warm an, Abkochen ist nicht nötig.
Laut Shop 3 ml je 100 kg Körpergewicht, also 15 ml bei 500 kg. Von Leingold erhält ein Großpferd ca. 150 g, Ponys und Fohlen 50–100 g. Die Menge passen Sie an Pferd, Ration und Bedarf an.
Lein liefert die Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure und kann die Ration im Fellwechsel ergänzen. Mehr dazu im Ratgeber Fellwechsel.
Lein ist ein Energielieferant und kann beim Auffüttern Teil der Ration sein. Nimmt Ihr Pferd ohne erkennbaren Grund ab, lassen Sie die Ursache bitte zuerst tierärztlich und mit einem Zahncheck abklären. Bei Fragen zur Ration hilft unsere kostenlose Fütterungsberatung.
Love your horse feed. Die Empfehlung in diesem Text ersetzt nicht die Beratung durch Ihren Tierarzt oder Ihre Tierärztin. Futtermittel sind keine Arzneimittel.



