Neemöl fürs Pferd: Neempaste & Lorbeeröl richtig pflegen

Neemöl fürs Pferd als Paste oder pur, Lorbeeröl für Huf und Kronrand: So wenden Sie Neempaste, Neemöl, Mückan und die Lorbeer-Serie richtig an.

Kurz gesagt: Neemöl für das Pferd ist seit Langem fester Bestandteil der natürlichen Fellpflege. Bei NATUSAT gibt es Neemöl in zwei Formen: als haftfeste Natusat Neempaste (250-ml-Dose) für gezielte Hautpartien und als reines Natusat Neemöl.

Für die Hufe ergänzt unsere Lorbeer-Serie die Pflege, als Öl mit Pinsel, als Salbe und für den Kronrand. In diesem Ratgeber lesen Sie, was drinsteckt und wie Sie die Produkte richtig anwenden. Alle hier vorgestellten Produkte sind zur äußerlichen Anwendung bestimmt.

Natusat Neempaste – Packshot

Natusat Neempaste

Haftfeste Pflegepaste aus Neemöl, Schwarzkümmelöl, Lavendelöl und Bienenwachs für beanspruchte Hautpartien.

Neemöl fürs Pferd als Paste: die Natusat Neempaste

Der Neembaum gehört zu den Mahagonigewächsen und stammt aus Indien und Pakistan. Aus seinen Samen wird das Neemöl gepresst, das in der ayurvedischen Tradition seit Langem einen festen Platz hat.

Die Neempaste verbindet Neemöl mit Schwarzkümmelöl, Bienenwachs und Lavendelöl. Dank der pastösen Konsistenz bleibt sie auch an schwierigen Stellen wie der Bauchnaht gut haften. Laut Shop bildet sie einen schützenden Film an den Stellen, die Kriebelmücken und Gnitzen bevorzugen. Das ist die häufigste Frage, die uns zur Neempaste erreicht, gerade in der Mückenzeit. Laut unserem Produktblatt eignet sie sich zur Hautpflege in jeder Jahreszeit. Neempaste ist laut Shop ADMR-konform.

Nur auf intakte Haut: Neempaste ist für intakte Haut gedacht. Offene oder entzündete Stellen, auch bei Ekzem, lassen Sie bitte zuerst tierärztlich versorgen.

So wenden Sie die Neempaste an: – Gezielt: an Stellen, an denen Ihr Pferd zum Scheuern neigt oder die im Sommer besonders beansprucht sind: Bauchnaht, Brust, Innenschenkel, Mähnenkamm und Schweifrübe. – Hauchdünn: Ein dünner Film genügt. Zu dickes Auftragen kann die Hautporen verstopfen und zu Reizungen oder Schuppenbildung führen. – Häufigkeit: je nach Bedarf 2- bis 3-mal wöchentlich, bei starkem Druck auch täglich. – Hygienisch: mit sauberem Schwamm, Tuch oder Spatel entnehmen, damit keine Keime oder Fellhaare in die Dose gelangen. Mit den Fingern geht es auch, der würzige Neem-Duft bleibt dann aber länger an den Händen. – Lagerung: kühl und dunkel. Bei Wärme wird die Paste weicher, bei Kälte fester.

Neemöl pur oder als Pflegespray

Wer lieber mit Öl arbeitet, findet im Natusat Neemöl 100 % reines Neemöl. Laut Shop können Sie es punktuell pur auftragen oder für größere Flächen ein eigenes Pflegespray mischen: Neemöl im Verhältnis 1:10 bis 1:20 mit lauwarmem Wasser verdünnen. Ein Spritzer verträgliches Shampoo hilft, Öl und Wasser zu verbinden.

Gut zu wissen: Naturbelassenes Neemöl wird unter ca. 21 °C fest. Stellen Sie die Flasche dann kurz in ein handwarmes Wasserbad.

Sicher anwenden: Testen Sie vor der ersten Anwendung eine kleine, unempfindliche Stelle und achten Sie auf Rötungen. Hautreaktionen sind selten, kommen aber vor. Beenden Sie die Anwendung dann und fragen Sie Ihren Tierarzt. Augen und Schleimhäute sparen Sie großzügig aus, an den Ohren arbeiten Sie extrem sparsam, damit die durch Körperwärme schmelzende Paste nicht in den Gehörgang läuft.

Mückan: das Pferdedeo als Ergänzung

Natusat Mückan Strong ist ein pflegendes Pferdedeo auf Ölbasis mit Walnussöl, Schwarzkümmelöl, Cadeöl und Aromaölen. Es überdeckt den Eigengeruch des Pferdes. Für besonders empfindliche Haut empfiehlt der Shop Mückan Sensitiv.

Die Kombination laut Shop: Erst die Neempaste dünn auf die typischen Stellen auftragen, dann das Pferd großflächig mit Mückan einsprühen. Schütteln Sie die Flasche vor Gebrauch gut und sprühen Sie den Körper gleichmäßig ein, besonders Brust, Innenschenkel, Flanken und Bauchnaht. Am Kopf mit Tuch oder Schwamm arbeiten, Augen aussparen. Laut Shop hält Mückan in Ruhe ca. 20 bis 24 Stunden, bei starkem Schwitzen ca. 4 bis 6 Stunden. Mückan ist ADMR-konform.

Lorbeeröl fürs Pferd: Pflege für Huf und Kronrand

Der Lorbeer ist ein immergrüner Baum mit glänzenden Blättern, in der Küche kennen wir ihn als Gewürz. Im alten Rom krönten Lorbeerkränze Kaiser und Sieger sportlicher Wettkämpfe. In unserer Hufpflege gibt es Lorbeer in drei Formen:

  • Lorbeeröl in der Pinselflasche: mit Sonnenblumenöl, Schwarzkümmelöl, Lorbeeröl und Chlorophyll. Der Pinsel ist direkt eingebaut. Mehrmals wöchentlich auf den gereinigten, leicht feuchten Huf auftragen: Wand, Sohle und Strahl. Einmal im Monat den Kronrand intensiv einmassieren, an sehr trockenen Tagen ist eine tägliche Anwendung möglich.
  • Lorbeersalbe naturrein: die Salbenvariante. Laut unserem Produktblatt ist es von der Wirkung her egal, ob Sie Öl oder Salbe verwenden.
  • Delos Lorbeeröl Rein: in Salbenform speziell für den Kronrand. Dünn auftragen und einmassieren. Die Kombination mit unserem Lorbeeröl oder der Lorbeersalbe ist laut Produktblatt sinnvoll.

Wie viel Lorbeer steckt drin? Unser Lorbeeröl ist ein Mazerat: Lorbeerblätter werden über Wochen in Öl eingelegt und dann abgeseiht. Den genauen Lorbeerölgehalt können wir deshalb nicht angeben. Den höchsten Lorbeeranteil hat Delos Lorbeeröl Rein, danach folgen die Lorbeersalbe und das Lorbeeröl in der Pinselflasche.

Vorbereitung: Reinigen Sie den Huf zuerst trocken, dann mit Bürste und Wasser. Lorbeeröl verstopft den Huf laut Produktblatt nicht. Für die Pflege von innen empfiehlt der Shop zu Delos Lorbeeröl die Kombination mit Biotin Plus, mehr dazu im Ratgeber Biotin für Hufe. Alle Pflegeprodukte finden Sie in der Produktwelt Pferd: Haut, Fell & Hufe. Laut Shop ist die Neempaste auch für Hund und Mensch geeignet, mehr in den Produktwelten Hund und Mensch.

Häufige Fragen zu Neemöl beim Pferd

Hilft Neempaste in der Mückenzeit gegen das Scheuern?

Neempaste ist eine Pflegepaste aus Neemöl, Schwarzkümmelöl, Bienenwachs und Lavendelöl. Laut Shop bildet sie einen schützenden Film an Stellen, die Kriebelmücken und Gnitzen bevorzugen. Bei Ekzem mit offenen oder entzündeten Stellen fragen Sie bitte Ihren Tierarzt.

Darf Neempaste auf offene Stellen?

Nein, Neempaste ist für intakte Haut gedacht. Offene oder entzündete Stellen lassen Sie zuerst tierärztlich versorgen. Zeigt Ihr Pferd eine Hautreaktion, beenden Sie die Anwendung und fragen Ihren Tierarzt.

Wo und wie oft trage ich Neempaste auf?

Sehr sparsam und hauchdünn, zum Beispiel an Bauchnaht, Brust, Innenschenkeln, Mähnenkamm und Schweifrübe. Je nach Bedarf 2- bis 3-mal wöchentlich, bei starkem Druck auch täglich.

Ist Neempaste auch für Hunde und Menschen geeignet?

Laut Shop ist die Neempaste für Pferd, Hund und Mensch geeignet. Ein Sonnenschutz ist sie nicht.

Wie wende ich Lorbeeröl am Huf an?

Mehrmals wöchentlich auf den gereinigten, leicht feuchten Huf auftragen, an Wand, Sohle und beim Öl auch am Strahl. Einmal im Monat den Kronrand einmassieren. Für die Versorgung von innen hilft Ihnen unsere kostenlose Fütterungsberatung.

Natusat Lorbeeröl in der Pinselflasche 450 ml – Packshot

Natusat Lorbeeröl in der Pinselflasche 450 ml

Hufpflege-Öl mit Lorbeer und Schwarzkümmel, dank eingebautem Pinsel schnell auf Wand, Sohle und Strahl aufgetragen.

Love your horse feed. Pflegeprodukte zur äußerlichen Anwendung. Bei Haut- oder Hufproblemen ziehen Sie bitte Ihren Tierarzt oder Hufbearbeiter hinzu.